9. + 10. Juli 2016

Auch an diesen beiden Tagen fanden wetterbedingt, keine Ausfahrten statt

 

Somit nutze ich die Gelegenheit, um Ihnen auch ein paar Bilder von Tarifa's "Kehrseite" zu zeigen. - So schön und atemberaubend dieses Land auch ist - so grausam ist es für die Tiere, die dort leben. Ganz zu schweigen von den immer noch stattfindenden Stierkämpfen. Zum Glück beginnt bei der jüngeren Bevölkerung so langsam ein Umdenken und ich hoffe sehr, dass sich in naher Zukunft auch in Spanien ein besseres Leben für all die Tiere erreichen lässt.

 

Hunde, die beispielsweise über den Dächern von Tarifa tagtäglich in der glühenden Hitze von über 30°C ausharren müssen, Straßenkatzen ohne Ende ..., die alle, wie auch die Straßenhunde, wenn man sie eingefangen bekommt, im Herbst eines jeden Jahres vergast oder vergiftet werden. - Echt grausam und erbärmlich! 

 

Zwei Seiten der tollen Dachterrasse boten einen grandiosen Ausblick. Einmal auf die Straße von Gibraltar - mit gleichzeitigem Blick direkt mitten in eine Stierkampfarena - und dann noch mal auf das Hinterland von Tarifa. Auf der gegenüberliegenden Terrassenseite sah ich dann tagtäglich diese armen Hunde, die der sengenden Sonne ausgeliefert waren. Etwa 1/3 der Fläche, die ihnen zur Verfügung stand, war ein Hundeklo, welches mit einer Solarplatte überdacht war - 3 marode Hütten, die aber nicht wirklich einen Schutz vor der Hitze boten, da sie so bruchfällig waren, dass sie wohl kurz vorm Zusammenbrechen waren - echt traurig, wie dort mit den Tieren umgegangen wird. Bewegung hatten die Hunde nur in der Nacht, da tagsüber der Boden so heiß durch die Sonneneinstrahlung war, dass dort wohl kaum ein Hund drauf laufen konnte.

 

Zumindest hatten sie Wasser und gefüttert wurden sie auch. - Wobei der Besitzer teilweise aber auch ein richtig fieses Verhalten hatte: Mehrmals konnte ich beobachten, dass er zu den Hunden ging, dem kleinsten von den drei Hunden etwas Fleisch ins Maul steckte und die anderen bekamen nichts. Dann ging er wieder - unglaublich!

 

Und genau das ist der Grund, warum ich aktiv den Tierschutz auch in Spanien unterstütze. All die armen Tiere haben ohne die unermüdliche Arbeit der Tierschützer vor Ort absolut keine Chance, ein artgerechtes Leben zu führen. Wenn Sie möchten, schauen Sie auf meiner Autorenseite, dort finden Sie meine Tierschutz-Projekte, die ich auch regelmäßig unterstütze.

 

Auf dem Rückflug von Malaga nach Düsseldorf hatte ich die Möglichkeit, ein paar Hunde von "pro Hund andaluz" als Flugpatin begleiten zu dürfen. Schauen Sie auf der nächsten Seite, dort finden Sie auch ein paar Bilder dazu. 

 

 

Auf dieser kleinen Dachfläche (3. Etage) leben 1 großer und 2 mittelgroße Hunde zwischen dem ganzen Gerümpel, der dort rum liegt

... mein kleiner Liebling

Sie war die einzige, die sich überhaupt anfassen lies. Oft hielt sie sich vor der Einfahrt einer Tiefgarage auf, neben Hauswänden, an denen die "Herren der Stadt" ihre "Geschäfte" erledigten.

Mit jedem Tag wurden es mehr Katzen, ... aber, es gab auch ein paar Einheimische, die sie hin und wieder fütterten.

Stierkampfarena, direkt hinter dem Hotel (... von der Dachterrasse aus fotografiert)


 

Es geht weiter mit dem letzten Tag

 



Titelbild:

Orcas in der "Straße von Gibraltar" (Juli 2016)  © Elisabeth Mecklenburg